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Definitionen

Das Phänomen gibt es wahrscheinlich schon seit es Menschen gibt. Man hat ihm aber erst Ende des 19. Jahrhunderts Beachtung geschenkt.

Unter dem Namen "Deformationsfetischismus" beschrieb Richard von Krafft-Ebing 1886 als Erster in seinem umfassenden Werk "Psychopathia sexualis"  das Phänomen des Hingezogenseins zu Menschen mit Handicap.

Die Definitionen für diese Vorliebe haben sich im Laufe der Zeit geändert. Darunter waren:  

„Abasiophilie“, „Amelotaphilie“, „Akrotomophilie“, „Amputophilie“, „Amputations-Fetischismus“, „Amelotasis (AMT)“, „Amelotatismus“, „Amputismus“, „Deformitätsfetischismus“, „Devotismus“, „Ergophilie“, „Hobbyismus“, Krüppel- Fetischismus, „Morphophilie“ oder „Partialismus“. Im englischsprachigen Raum nennen sich die Menschen mit dieser Vorliebe "Devotees", Admirers", "Collectors", "Brothers", PAL (prefer amputee Ladies) oder "Fans".

Für amputophile Menschen benutzt man im deutschsprachigen Raum den Begriff "Amelo" oder "Ameline".

Als Oberbegriff für die besondere Zuneigung zu Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Mängeln und Defiziten habe ich den Begriff „Mancophilie abgeleitet von (lat.) homo mancus = behinderter Mensch und-philos gr. Freund,  gefunden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
Mancophilie.de - Informationen zum Thema Mancophilie